

ANoM
Was ist ANoM?
ANoM ist eine neue Art der sicheren Kommunikation, die auf Android-Geräten verwendet werden kann.
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Alternativen zu ANoM VPN-Anbieter
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EncroChat
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Nachrichten werden von dem Gerät des Absenders bis zum Gerät des Empfängers verschlüsselt, um Abfangen und Lesen zu erschweren.
- Selbstzerstörende Nachrichten: Nachrichten werden automatisch nach einer bestimmten Zeit gelöscht, um Lesen nach dem Versand zu erschweren.
- Sichere Telefonnummer: virtuelle Telefonnummer, die nicht zurückverfolgt werden kann, um Identifizieren der Person hinter der Nummer zu erschweren.
- Starke Sicherheitsfunktionen: Verwendung fortgeschrittener Verschlüsselungstechniken zum Schutz der Privatsphäre.
DN8 VPN
- Sehr einfach in der Einrichtung
- Schnelle Server
- Eigene Infrastruktur
- Deutsch
- Geeignet für TV/Video inkl. Netflix!
- Eigene Router
- P2P auf einigen Servern erlaubt
- Relativ teuer
ANoM
SkyECC Messenger
Surfshark VPN
ProtonVPN
- Gute Serverauswahl
- Schweizer VPN-Dienst
- Streaming möglich
- Kostenlose Version verfügbar
- Transparentes Unternehmen
- Breite Betriebssystem-Unterstützung
- Plus- und Visionary-Version teuer
- Upload-Geschwindigkeit ausbaufähig
PureVPN
NordVPN
CyberGhost VPN
ANoM ist eine neue Art der sicheren Kommunikation, die auf Android-Geräten verwendet werden kann. Es wurde entwickelt, um die Privatsphäre von Nutzern zu schützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, vertrauliche Informationen auszutauschen, ohne dass diese von Regierungsbehörden oder anderen dritten Parteien abgefangen werden können. ANoM wurde von einer Gruppe von Sicherheitsexperten entwickelt und wird von einer Community von Nutzern weltweit genutzt.
Wie funktioniert ANoM?
ANoM verwendet eine End-to-End-Verschlüsselung, um sicherzustellen, dass die übertragenen Nachrichten nur von dem Absender und dem Empfänger gelesen werden können. Es verwendet auch eine “Vernetzung” -Technologie, die es Nutzern ermöglicht, über eine Reihe von Geräten miteinander zu kommunizieren, ohne dass ihre Identität preisgegeben wird. ANoM nutzt auch eine “verschleierte” IP-Adresse, die es Nutzern ermöglicht, ihren Standort zu verschleiern und somit ihre Anonymität zu wahren.
Vorteile von ANoM
- End-to-End-Verschlüsselung sichert vertrauliche Informationen
- Vernetzungstechnologie ermöglicht es Nutzern, über mehrere Geräte hinweg sicher zu kommunizieren
- Verschleierte IP-Adresse schützt die Anonymität der Nutzer
- Offene Quelle und Community-basiert, es gibt immer Unterstützung und Updates.
Fazit
ANoM bietet Nutzern eine sichere und anonyme Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren. Durch die Verwendung von End-to-End-Verschlüsselung und Vernetzungstechnologie können Nutzer sicher sein, dass ihre Nachrichten und Identitäten geschützt sind. Auch die offene Quelle und Communitybasierten Natur von ANoM garantieren ständige Verbesserung und Unterstützung. Es ist eine großartige Option für Menschen, die ihre Privatsphäre und Sicherheit in der digitalen Welt schützen möchten. Insbesondere für Menschen die in politisch unsicheren Ländern leben oder in sensiblen Bereichen arbeiten, kann ANoM eine lebensrettende Lösung sein. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ANoM kein Ersatz für andere Sicherheitsmaßnahmen ist und dass Nutzer immer noch vorsichtig sein sollten, wenn sie vertrauliche Informationen teilen. Insgesamt ist ANoM ein wertvolles Werkzeug für jeden, der seine Kommunikation sicher und privat halten möchte.
ANOM & Operation „Trojan Shield“: Der verdeckte Schlag gegen die organisierte Kriminalität
Der 8. Juni 2021 markiert den Tag, an dem Ermittler weltweit eine verdeckte Operation öffentlich machten: Unter den Codenamen „Trojan Shield“ (USA), „Ironside“ (Australien) und „Greenlight“ (Europol) legten Behörden eine Schein-Krypto-Infrastruktur offen, die kriminelle Netzwerke jahrelang genutzt hatten. Der Messenger ANOM (auch AN0M/ΛNØM) wurde von Ermittlern betrieben – und lieferte Millionen Chatnachrichten direkt an die Strafverfolger.
Kurzübersicht der Ergebnisse
- Koordinierte Maßnahmen in 16 Ländern und über 700 Durchsuchungen.
- 800+ Festnahmen weltweit, davon initial über 70 in Deutschland (Schwerpunkt Hessen).
- Sicherstellungen: rund 40 Tonnen Drogen, 250 Schusswaffen, 55 Luxusfahrzeuge und Vermögenswerte im Wert von über 48 Mio. USD.
- 12.000+ verteilte ANOM-Geräte, 27 Mio.+ ausgewertete Nachrichten.
Hintergrund: Wie ANOM zur Ermittlerfalle wurde
Nach dem Aus anderer „Crypto-Phone“-Anbieter gewannen Ermittler einen Insider/Entwickler, über dessen Vertriebsnetz speziell modifizierte Smartphones mit der App ANOM in die „Unterwelt“ eingeführt wurden. Die Besonderheit: Eine technische Hintertür spiegelte jede Nachricht verschlüsselt an Server, die für die Auswertung vorgesehen waren.
Technischer Ablauf (vereinfacht)
1) Geräte & App
Die Telefone wirkten wie gehärtete Geräte mit versteckter Messenger-App. Features wie selbstlöschende Nachrichten, Bild-/Sprachversand und verschlüsselte Datenspeicherung vermittelten scheinbare Sicherheit.
2) Serverkette
Aus rechtlichen Gründen liefen erste „iBot“-Server nicht in den USA. Zunächst half Australien. Später wurde – auf Basis von Rechtshilfe – ein EU-Land eingebunden, über das regelmäßig Daten an US-Ermittler gelangten. Medienberichte identifizierten dieses „dritte Land“ später als Litauen (offiziell lange nicht bestätigt).
3) Datenfluss & Filter
Die Inhalte (Text, Bilder, Metadaten, Standortinfos) wurden turnusmäßig übertragen und ausgewertet – mit Geofencing-Schranken, um US-Inlandsdaten zu vermeiden. Der rechtlich erlaubte Zeitraum endete am 7. Juni 2021.
Verbreitung & Nutzung
Über kriminelle Multiplikatoren verbreitete sich ANOM rasant. Weltweit wurden mehr als 12.000 Geräte in Umlauf gebracht, in über 100 Ländern genutzt und in Echtzeit für Logistik, Geldflüsse, Routen und Gewaltverbrechen verabredet. Bis zur „Overt Phase“ lagen den Behörden zig Millionen Nachrichten vor, die teils präventive Eingriffe ermöglichten.
Warum Kriminelle ANOM vertrauten
- „Closed Shop“-Vertrieb über persönliche Empfehlungen/„Händler“.
- Bekannte „Crypto-Phone“-Narrative (keine App-Stores, gehärtete Firmware, Tarn-Apps).
- Funktionalität, die auf typische Szenarien der OK zugeschnitten war (z. B. Bilder von Drogen/Transportwegen, PTT-Sprachfunktionen).
Der Zugriff am 8. Juni 2021
Nach mehrjähriger verdeckter Phase folgte der koordinierte Zugriff: europaweit und darüber hinaus wurden Wohnungen, Lager und Fahrzeuge durchsucht. Die Maßnahmen führten zu hunderten Festnahmen und umfangreichen Sicherstellungen – ein Schlag gegen internationale Drogen-, Waffen- und Geldwäsche-Strukturen.
Deutschland: Schwerpunkt Hessen
Zahlen & Maßnahmen
- Über 150 Durchsuchungsobjekte bundesweit.
- Mehr als 70 Festnahmen, regionaler Schwerpunkt in Hessen (u. a. Rhein-Main).
- Spätere Bilanzen: hunderte Verfahren, zahlreiche Haftbefehle, Sicherstellungen von Waffen, Betäubungsmitteln, Bargeld und Vermögenswerten.
Australien & Neuseeland
In Australien firmierte die Maßnahme als Operation Ironside. Hunderte Haftbefehle, zahlreiche Waffen- und Drogensicherstellungen sowie Millionenbeträge an Vermögenswerten prägten die Bilanz. Neuseeland verzeichnete ebenfalls dutzende Festnahmen und Vermögensabschöpfungen.
Rechtslage & Beweisverwertung
In Deutschland war lange umstritten, ob ANOM-Chats als Beweismittel verwertbar sind. Mit Beschluss vom 9. Januar 2025 stellte der Bundesgerichtshof klar: ANOM-Daten dürfen zur Aufklärung schwerer Straftaten herangezogen werden. Damit wurde der Weg frei für hunderte Prozesse in Deutschland.
Letztes Update: 23 August 2025, 11:13:10 AM
Details: ANoM
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